Geschichte

Seit 1748 besteht das Berliner Invalidenhaus. Es ist heute als die Invalidensiedlung Frohnau bekannt. Die schöne Lage am Nordrand Berlins und die charakteristische Architektur begeistern junge Familien ebenso wie ältere Menschen, die außerhalb der pulsierenden Großstadt Ruhe und Natur suchen.

Der preußische König Friedrich II. ließ 1748 das Berliner Invalidenhaus an der heutigen Scharnhorststraße in Berlin-Mitte für seine „alten Kameraden“, die invaliden Soldaten, errichten. Vor etwa 70 Jahren zog die Stiftung Invalidenhaus Berlin nach Frohnau um. Ihre soziale Bedeutung hat diese Siedlung nicht verloren.

Heute wird die Invalidensiedlung Schritt für Schritt liebevoll restauriert und zu Wohnzwecken für Menschen mit Handycap angeboten. Der malerisch gelegene Gebäudekomplex besteht aus ca. 49 Mehrfamilienhäusern mit 180 Wohnungen und einem Gemeinschaftshaus, die nach und nach barrierefrei ausgestattet werden. Mit der Modernisierung wird der Standard weitgehend dem sozialen Wohnungsbau angepasst. Der historische Baustil, umgeben von altem Baumbestand wird Sie begeistern, wenn Sie Nostalgie und Natur lieben.


Die Stiftung Invalidenhaus Berlin wird heute vom Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) verwaltet. Der Präsident des LAGeSo, Franz Allert, ist Vorstand der Stiftung.


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